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Wohnraum schaffen

Gelbes Wohnhaus mit mehreren Fenstern und einem überdachten Eingangsbereich.

Der Spar- und Bauverein Neheim konnte trotz vielfältiger Bemühungen zunächst nur eine geringe Tätigkeit entwickeln; 1907 wurde ein Haus mit zwei Wohnungen gekauft, 1911 wurden 3 Häuser mit je 2 Wohnungen gebaut. 1942 wurde das Unternehmen auf eine neue Grundlage gestellt, die Stadt Neheim verkaufte dem Verein 31 Häuser mit 125 Wohnungen. Das Arnsberger Unternehmen begann sofort nach der Gründung mit einer lebhaften Bautätigkeit. Bis 1939 wurden 241 Mieteinheiten und auch schon 40 Siedlerstellen errichtet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte wie in ganz Deutschland auch in den Städten Arnsberg und Neheim-Hüsten eine enorme Wohnungsnot.

Andererseits hatten die Wohnungsunternehmen erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten, da sie die Spar- und Bankguthaben, die die Grundlage für die Bautätigkeit bilden sollten, durch die Währungsreform von 1948 verloren hatten. Mit erheblichen Anstrengungen wurde es trotzdem möglich, 1949 mit dem Bau von Sozialwohnungen zu beginnen. Während in Arnsberg die „Arnsberger Wohnungsgenossenschaft“ vorwiegend Mietwohnungen erstellte, betrieb die „Wohnstättengenossenschaft für den Kreis Arnsberg“ hauptsächlich den Bau von Eigenheimen, sowohl Trägermaßnahmen (unter anderen Gruppensiedlungen) als auch in der Form der Baubetreuung im gesamten Kreisgebiet.

Die „Wohnungsgenossenschaft Neheim-Hüsten“ widmete sich sowohl dem Bau von Mietwohnungen als auch der Erstellung von Eigenheimen. Die Mietwohnungen waren in den meisten Fällen – den damaligen Verhältnissen entsprechend – bestimmten Personenkreisen vorbehalten. Die ersten Eigenheime entstanden in Neheim-Hüsten meist an den Stadträndern als sogenannte „Kleinsiedlungen“, das heißt, es waren Kleintierhaltung und Gartennutzung auf einem großen Grundstück obligatorisch. Darüber hinaus wurden Gruppenbauvorhaben oft auch in Reihenhausform verwirklicht, und bei vielen Bauvorhaben wurde die Betreuung übernommen. Zudem entstanden erste Eigentumswohnungen, damals noch eine unbekannte Wohnform.

In den 60er und 70er Jahren wurde in Arnsberg und Neheim-Hüsten – aber auch in Sundern – weiterhin eine große Zahl eigener Mietwohnungen errichtet. Während in den ersten Nachkriegsjahren der Grundsatz „Jedem eine Wohnung“ galt, kristallisierte sich später immer mehr der Grundsatz „Jedem seine Wohnung“ heraus. Es wurden Wohnungen speziell für kinderreiche Familien, ältere Leute und andere Zielgruppen gebaut. Außerdem stiegen die Ansprüche an eine Wohnung erheblich. So wurde bei neu zu bauenden Wohnungen nicht nur die Wohnfläche stetig größer, auch die Ausstattung wurde besser: Zentralheizung, Bäder mit Wanne und Dusche, Balkon oder Loggia, und vieles mehr.

Mitte der 80er Jahre kam es zu den ersten Wohnungs-Leerständen, die dann später durch Vermietung von Wohnungen an Aussiedler, Zuwanderer und andere Gruppen wieder abgebaut werden konnten. Inzwischen kann von einem ausgeglichenen Wohnungsmarkt, wenn nicht sogar von einem Überangebot an Wohnungen, gesprochen werden.

Die immer schwieriger werdende Vermietungssituation hat die Wohnungsgenossenschaft bewogen, in den 80er und 90er Jahren keine neuen Mietwohnungen mehr zu erstellen, sondern ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Pflege des Wohnungsbestandes zu richten.

Mehrfamilienhaus mit weißen und beige gestrichenen Wänden in einer Wohngegend.

Modernisierung und Sanierung der vorhandenen Mietwohnungen haben das Ziel, den Wohnraum den aktuellen Ansprüchen bei angemessenem Preis anzupassen. Damit wurde vor rund 30 Jahren schon mit dem Einbau von Kunststoff-Fenstern mit Isolierverglasung begonnen. Der Einbau von Etagen- oder Zentralheizungen, die Einrichtung von Bädern und die Verbesserung des Wärmeschutzes folgten.

Mehrstöckiges Wohngebäude mit mehreren Parkplätzen und mehreren Autos im Vordergrund.

Aus den sozialen Wohnformen, die durch die damalige Förderung nur 50 m² je Wohnung zuließen, wird heute versucht, durch Grundrissänderungen den Ansprüchen gerecht zu werden. Das bedeutet nicht unerhebliche Eingriffe in die Bausubstanz.

Reichten in den 50er Jahren 50 m² Wohnraum für eine Familie aus, so liegt der Bedarf nur einer Person heute bei 35 bis 38 m².

Dank ihrer soliden Bausubstanz erlauben auch die Gebäude aus der Gründerzeit – zumeist in hervorragender Lage, jedoch noch mit WC im Treppenhaus und ohne Badezimmer – einen Durchbau. Der Aufwand für Entkernung, Schallschutz, Haustechnik und Grundrissanpassung kommt bei geringem Kostenaufwand, dem eines Neubaus gleich.

Diese Form der internen Bestandsaufwertung greift nur unwesentlich in gewachsene Stadtbilder und Wohnstrukturen ein. Denkmalwürdige Straßenzüge und Gebäudezeilen bleiben erhalten. Die Wohnbaugenossenschaft ist sich der geschichtlichen Verantwortung bewusst und stellt daher nicht immer den wirtschaftlichen Vorteil in den Vordergrund.

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Sundern

Durch die kommunale Neugliederung im Hochsauerlandkreis entstand im Jahre 1975 aus 19 bisher selbständigen Gemeinden die Stadt Sundern. Viele Ortschaften können auf eine über 1000-jährige Geschichte zurückblicken.

In Teilen des Stadtgebietes haben sich vielfältige Industrie- und Gewerbebetriebe angesiedelt und bilden die Erwerbsgrundlage vieler Einwohner.

Aufgrund der Nähe zur Sorpetalsperre und der landschaftlich reizvollen Lage im Tal der Röhr hat auch der Fremdenverkehr große Bedeutung für Sundern. Erholungssuchende finden in den angrenzenden Dörfern Ruhe, zahlreiche Wanderwege im Landschaftsschutzgebiet Homert, Freizeitangebote bei jedem Wetter sowie eine gepflegte Gastronomie.

Als junge, aufstrebende Stadt kann Sundern neben den touristischen Attraktionen auch mit zahlreichen kulturellen Angeboten aufwarten.

www.sundern.de

Stemel

Durch die kommunale Neugliederung im Hochsauerlandkreis entstand im Jahre 1975 aus 19 bisher selbständigen Gemeinden die Stadt Sundern. Viele Ortschaften können auf eine über 1000-jährige Geschichte zurückblicken.

In Teilen des Stadtgebietes haben sich vielfältige Industrie- und Gewerbebetriebe angesiedelt und bilden die Erwerbsgrundlage vieler Einwohner.

Aufgrund der Nähe zur Sorpetalsperre und der landschaftlich reizvollen Lage im Tal der Röhr hat auch der Fremdenverkehr große Bedeutung für Sundern. Erholungssuchende finden in den angrenzenden Dörfern Ruhe, zahlreiche Wanderwege im Landschaftsschutzgebiet Homert, Freizeitangebote bei jedem Wetter sowie eine gepflegte Gastronomie.

Als junge, aufstrebende Stadt kann Sundern neben den touristischen Attraktionen auch mit zahlreichen kulturellen Angeboten aufwarten.

www.sundern.de

Neheim

Neheim hat sich im Laufe seiner langen wechselvollen Geschichte zu einer modernen Industrie- und Einkaufsstadt entwickelt. Die Neheimer City rund um die Johanneskirche, dem "Sauerländer Dom", zieht täglich viele Besucher aus der Region zum Shoppen und Bummeln an.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Neheim um 1202. Stadtrechte erhielt sie von Graf Gottfried IV im Jahre 1358. In den folgenden unruhigen Zeiten brennt das "Strohdorf", heute noch historischer Kern Neheims, mehrfach fast komplett nieder.

Mitte des letzten Jahrhunderts blühte Neheim auf und entwickelte Handel, Handwerk und Industrie und verzeichnete vor allem mit der Leuchtenherstellung große Erfolge. 1941 vereinigte sich die Stadt mit Hüsten. Neheim-Hüsten ist als "Stadt der Leuchten" weltbekannt.

Neheim liegt, von sanften Hügeln, Feldern und Wald umgeben am Rande des Sauerlandes und ist ein lebendiger, moderner Stadtteil.

www.neheim.de

Hüsten

Hüsten wurde bereits im Jahre 802 als eine der zwölf Stammpfarreien des Sauerlandes erwähnt. Die St. Petri-Kirche am Hüstener Markt ersetzte im 12. Jahrhundert die vorhandene, baufällige Kirche. Alte Mauerreste sind heute noch im Kirchturm zu erkennen. Die traditionell seit 1100 Jahren stattfindende weit über Hüsten hinaus bekannte Kirmes, bezeugt den historisch hohen Stellenwert der Kirche.

1360 erhielt das Dorf Hüsten von Graf Gottfried IV. von Arnsberg die Freiheitsrechte. Nach einem Großbrand 1807 wurde der Ort nahezu zerstört und mit seinem heutigen Straßennetz wieder aufgebaut.

Ein neues Zeitalter brach mit der Gründung des Hüstener Walzwerkes (bis 1966) und der Ruhrtalbahn an. In Neheim und Hüsten, die 1941 zu einer Stadt zusammengefasst wurden, haben sich zahlreiche kleinere Industriegebiete im gesamten Stadtgebiet angesiedelt.

Die Hüstener pflegen ihre Traditionen in Sport-, Schützen- und Gesangsvereinen.

www.huesten.de

 

Herdringen

Es gibt nur wenige alte Urkunden, die etwas über die geschichtliche Entwicklung des Dorfes Herdringen aussagen. Es ist vermutlich älter als 1000 Jahre alt, erstmals wurde es im Jahre 1246 erwähnt.

Die Abhängigkeit von dem etwa 3 km entfernten Kloster Oelinghausen hatte bis in das 18. Jahrhundert hinein für das Leben des Dorfes, das damals aus wenigen Bauernhöfen bestand, entscheidende Bedeutung. Die Adelsfamilie von Fürstenberg, die im 17. Jahrhundert nach Herdringen kam, übte ebenfalls großen Einfluss aus. Das Schloß Herdringen, dass im Jahre 1845 erbaut wurde, ist seit dieser Zeit Stammsitz der Freiherren von Fürstenberg.

Heute gehört das Schloß mit seinen Parkanlagen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt Arnsberg, ebenso wie das 1174 gegründete Kloster Oelinghausen mit seiner Kirche, wertvollen Kunstschätzen und seiner berühmten Orgel aus dem Jahr 1717.

Wie jeder Ortsteil ist auch Herdringen stolz auf seine Vereine wie Schützen- und Musikverein. Als Besonderheit hat das Dorf auch eine eigene Freilichtbühne zu bieten, die viele Besucher aus der Umgebung anlockt.

www.arnsberg.de

 

Ense

In einer landschaftlich reizvollen Lage am Rande des Sauerlands und der Soester Börde liegt an Ruhr und Möhne die Gemeinde Ense.
Im Zuge der kommunalen Neugliederung wurde die Gemeinde Ense am 01. Juli 1969 aus 14 selbständigen Orten gebildet. Sie umfasst die Ortsteile Bilme, Bittingen, Bremen, Gerlingen, Höingen, Hünningen, Lüttringen, Niederense, Oberense, Parsit, Ruhne, Sieveringen, Volbringen und Waltringen. Die Gemeinde Ense bietet mit einer Größe von 51 Quadratkilometern und ca. 12.000 Einwohnern genügend Raum für Wohnen, Arbeit und Freizeit in ländlicher Umgebung. Die Geschichte der Gemeinde aber ist wesentlich geprägt von der 1000jährigen Geschichte des Kirchspiels und des ehemaligen Klosters Himmelpforten (Porta Coeli). Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung und einer kontinuierlichen und zielorientierten Planung gelang es, im Gemeindegebiet namhafte Industriebetriebe anzusiedeln. So wurden im Industriepark im Ortsteil Höingen Gewerbeflächen von ca. 500.000 Quadratmetern zur Verfügung gestellt.

Industrieansiedlung unter Berücksichtigung der vorhandenen Strukturen und umweltpolitischer Belange ist u.a. Garant dafür, dass der ländliche Charakter der Gemeinde nicht verlorengeht, sondern weiterhin erhalten bleibt und das Leben auf dem Lande auch für die Jugend lebenswert macht.

www.gemeinde-ense.de

 

Arnsberg

Arnsberg ist eine lebendige, weltoffene Stadt, dessen heutiges Erscheinungsbild von der wechselhaften Geschichte geprägt wurde. Mitte des 11. Jahrhunderts war der Ort im Besitz Westfälischer Grafen, wurde später Hauptstadt des kurkölnischen Sauerlandes und dann preußischer Regierungssitz. Heute ist Arnsberg Bezirkshauptstadt und ein bedeutendes öffentliches Verwaltungszentrum für Südwestfalen. Außer der Schlossruine und der malerischen Altstadt finden sich viele historisch bedeutsame Gebäude, Plätze und Anlagen vor Ort.

Arnsberg hat aber auch noch mehr zu bieten. Neben Behördenzentrum, Industrie-, Handel- und Dienstleistungsstandort ist Arnsberg auch eine bedeutende Kulturstadt mit Theater, Kunstverein und Musikveranstaltungen, die Tradition und Lebendigkeit vereint.

www.arnsberg.de