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Genossenschaftswesen

Das Genossenschaftswesen ist kein abgelegter Hut und schon gar kein alter Zopf. Auch wenn die Grundsätze in der Mitte des 19. Jahrhunderts, vorwiegend durch Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Hermann Schulze-Delitzsch und Victor Aimé Huber, gelegt wurden, ist der Grundgedanke aktuell wie zuvor: Eine Summe von Personen erstrebt ein Ziel, das zu erreichen der Einzelne zu schwach ist. Die genossenschaftlich geführte Unternehmung will dem einzelnen Menschen – dem Mitglied – helfen. Sie will ihm Vorteile bieten, die sie nur in Verbindung mit den gemeinschaftlichen Leistungen aller anderen Mitglieder erbringen kann.

Auf eine Wohnungsbaugenossenschaft angewandt heißt das, eine Anzahl von Personen will Wohnungen schaffen und nutzen, wozu ein Einzelner nicht in der Lage wäre. Der Nutzer einer Genossenschaftswohnung ist sowohl Mieter als auch – im weitesten Sinne – Miteigentümer.

Die Gedanken und Grundsätze, die seinerzeit die Genossenschaften bereits praktizierten, flossen in das „Genossenschaftsgesetz“ vom 01. Mai 1889 ein.

Alles, was eine Genossenschaft leistet, muss der Förderung der Mitglieder dienen; nicht nur wirtschaftlich, sondern bei einer Wohnungsbaugenossenschaft gehört zum Beispiel auch das gute Wohnen der Mitglieder dazu.

Die ersten Wohnungsbaugenossenschaften wurden vielfach als „Spar- und Bauvereine“ gegründet. Ihr Grundsatz: Erst sparen, dann bauen, dann wohnen! Wie jeder Verein muss auch eine Genossenschaft eine Satzung haben; früher bei Vereinen und Genossenschaften „Statut“ oder „Statuten“ genannt.

Das Genossenschaftsgesetz und die Satzung schreiben vor, welche Organe eine Genossenschaft haben muss, nämlich die Mitgliederversammlung oder bei größeren Genossenschaften, wie die der Arnsberger Wohnungsbaugenossenschaft eG, die Vertreterversammlung, den Aufsichtsrat und den Vorstand.

Die Mitgliederversammlung hat unter anderen die Aufgabe, den Jahresabschluss festzustellen, über die Zahlung einer Dividende zu beschließen und den Aufsichtsrat zu wählen. Mitglied einer Genossenschaft kann jeder werden. Man beteiligt sich mit einem oder mehreren Anteilen. Herausragendes Merkmal einer Genossenschaft ist, dass jedes Mitglied in der Mitgliederversammlung nur eine Stimme hat, gleich wie viele Anteile es übernommen hat. Damit soll vermieden werden, dass kapitalstarke Personen einen zu großen Einfluss auf eine Genossenschaft ausüben können.

Der Aufsichtsrat bestellt die Vorstandsmitglieder, fördert und überwacht den Vorstand. Der Vorstand leitet die Genossenschaft unter eigener Verantwortung.

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Sundern

Durch die kommunale Neugliederung im Hochsauerlandkreis entstand im Jahre 1975 aus 19 bisher selbständigen Gemeinden die Stadt Sundern. Viele Ortschaften können auf eine über 1000-jährige Geschichte zurückblicken.

In Teilen des Stadtgebietes haben sich vielfältige Industrie- und Gewerbebetriebe angesiedelt und bilden die Erwerbsgrundlage vieler Einwohner.

Aufgrund der Nähe zur Sorpetalsperre und der landschaftlich reizvollen Lage im Tal der Röhr hat auch der Fremdenverkehr große Bedeutung für Sundern. Erholungssuchende finden in den angrenzenden Dörfern Ruhe, zahlreiche Wanderwege im Landschaftsschutzgebiet Homert, Freizeitangebote bei jedem Wetter sowie eine gepflegte Gastronomie.

Als junge, aufstrebende Stadt kann Sundern neben den touristischen Attraktionen auch mit zahlreichen kulturellen Angeboten aufwarten.

www.sundern.de

Stemel

Durch die kommunale Neugliederung im Hochsauerlandkreis entstand im Jahre 1975 aus 19 bisher selbständigen Gemeinden die Stadt Sundern. Viele Ortschaften können auf eine über 1000-jährige Geschichte zurückblicken.

In Teilen des Stadtgebietes haben sich vielfältige Industrie- und Gewerbebetriebe angesiedelt und bilden die Erwerbsgrundlage vieler Einwohner.

Aufgrund der Nähe zur Sorpetalsperre und der landschaftlich reizvollen Lage im Tal der Röhr hat auch der Fremdenverkehr große Bedeutung für Sundern. Erholungssuchende finden in den angrenzenden Dörfern Ruhe, zahlreiche Wanderwege im Landschaftsschutzgebiet Homert, Freizeitangebote bei jedem Wetter sowie eine gepflegte Gastronomie.

Als junge, aufstrebende Stadt kann Sundern neben den touristischen Attraktionen auch mit zahlreichen kulturellen Angeboten aufwarten.

www.sundern.de

Neheim

Neheim hat sich im Laufe seiner langen wechselvollen Geschichte zu einer modernen Industrie- und Einkaufsstadt entwickelt. Die Neheimer City rund um die Johanneskirche, dem "Sauerländer Dom", zieht täglich viele Besucher aus der Region zum Shoppen und Bummeln an.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Neheim um 1202. Stadtrechte erhielt sie von Graf Gottfried IV im Jahre 1358. In den folgenden unruhigen Zeiten brennt das "Strohdorf", heute noch historischer Kern Neheims, mehrfach fast komplett nieder.

Mitte des letzten Jahrhunderts blühte Neheim auf und entwickelte Handel, Handwerk und Industrie und verzeichnete vor allem mit der Leuchtenherstellung große Erfolge. 1941 vereinigte sich die Stadt mit Hüsten. Neheim-Hüsten ist als "Stadt der Leuchten" weltbekannt.

Neheim liegt, von sanften Hügeln, Feldern und Wald umgeben am Rande des Sauerlandes und ist ein lebendiger, moderner Stadtteil.

www.neheim.de

Hüsten

Hüsten wurde bereits im Jahre 802 als eine der zwölf Stammpfarreien des Sauerlandes erwähnt. Die St. Petri-Kirche am Hüstener Markt ersetzte im 12. Jahrhundert die vorhandene, baufällige Kirche. Alte Mauerreste sind heute noch im Kirchturm zu erkennen. Die traditionell seit 1100 Jahren stattfindende weit über Hüsten hinaus bekannte Kirmes, bezeugt den historisch hohen Stellenwert der Kirche.

1360 erhielt das Dorf Hüsten von Graf Gottfried IV. von Arnsberg die Freiheitsrechte. Nach einem Großbrand 1807 wurde der Ort nahezu zerstört und mit seinem heutigen Straßennetz wieder aufgebaut.

Ein neues Zeitalter brach mit der Gründung des Hüstener Walzwerkes (bis 1966) und der Ruhrtalbahn an. In Neheim und Hüsten, die 1941 zu einer Stadt zusammengefasst wurden, haben sich zahlreiche kleinere Industriegebiete im gesamten Stadtgebiet angesiedelt.

Die Hüstener pflegen ihre Traditionen in Sport-, Schützen- und Gesangsvereinen.

www.huesten.de

 

Herdringen

Es gibt nur wenige alte Urkunden, die etwas über die geschichtliche Entwicklung des Dorfes Herdringen aussagen. Es ist vermutlich älter als 1000 Jahre alt, erstmals wurde es im Jahre 1246 erwähnt.

Die Abhängigkeit von dem etwa 3 km entfernten Kloster Oelinghausen hatte bis in das 18. Jahrhundert hinein für das Leben des Dorfes, das damals aus wenigen Bauernhöfen bestand, entscheidende Bedeutung. Die Adelsfamilie von Fürstenberg, die im 17. Jahrhundert nach Herdringen kam, übte ebenfalls großen Einfluss aus. Das Schloß Herdringen, dass im Jahre 1845 erbaut wurde, ist seit dieser Zeit Stammsitz der Freiherren von Fürstenberg.

Heute gehört das Schloß mit seinen Parkanlagen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt Arnsberg, ebenso wie das 1174 gegründete Kloster Oelinghausen mit seiner Kirche, wertvollen Kunstschätzen und seiner berühmten Orgel aus dem Jahr 1717.

Wie jeder Ortsteil ist auch Herdringen stolz auf seine Vereine wie Schützen- und Musikverein. Als Besonderheit hat das Dorf auch eine eigene Freilichtbühne zu bieten, die viele Besucher aus der Umgebung anlockt.

www.arnsberg.de

 

Ense

In einer landschaftlich reizvollen Lage am Rande des Sauerlands und der Soester Börde liegt an Ruhr und Möhne die Gemeinde Ense.
Im Zuge der kommunalen Neugliederung wurde die Gemeinde Ense am 01. Juli 1969 aus 14 selbständigen Orten gebildet. Sie umfasst die Ortsteile Bilme, Bittingen, Bremen, Gerlingen, Höingen, Hünningen, Lüttringen, Niederense, Oberense, Parsit, Ruhne, Sieveringen, Volbringen und Waltringen. Die Gemeinde Ense bietet mit einer Größe von 51 Quadratkilometern und ca. 12.000 Einwohnern genügend Raum für Wohnen, Arbeit und Freizeit in ländlicher Umgebung. Die Geschichte der Gemeinde aber ist wesentlich geprägt von der 1000jährigen Geschichte des Kirchspiels und des ehemaligen Klosters Himmelpforten (Porta Coeli). Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung und einer kontinuierlichen und zielorientierten Planung gelang es, im Gemeindegebiet namhafte Industriebetriebe anzusiedeln. So wurden im Industriepark im Ortsteil Höingen Gewerbeflächen von ca. 500.000 Quadratmetern zur Verfügung gestellt.

Industrieansiedlung unter Berücksichtigung der vorhandenen Strukturen und umweltpolitischer Belange ist u.a. Garant dafür, dass der ländliche Charakter der Gemeinde nicht verlorengeht, sondern weiterhin erhalten bleibt und das Leben auf dem Lande auch für die Jugend lebenswert macht.

www.gemeinde-ense.de

 

Arnsberg

Arnsberg ist eine lebendige, weltoffene Stadt, dessen heutiges Erscheinungsbild von der wechselhaften Geschichte geprägt wurde. Mitte des 11. Jahrhunderts war der Ort im Besitz Westfälischer Grafen, wurde später Hauptstadt des kurkölnischen Sauerlandes und dann preußischer Regierungssitz. Heute ist Arnsberg Bezirkshauptstadt und ein bedeutendes öffentliches Verwaltungszentrum für Südwestfalen. Außer der Schlossruine und der malerischen Altstadt finden sich viele historisch bedeutsame Gebäude, Plätze und Anlagen vor Ort.

Arnsberg hat aber auch noch mehr zu bieten. Neben Behördenzentrum, Industrie-, Handel- und Dienstleistungsstandort ist Arnsberg auch eine bedeutende Kulturstadt mit Theater, Kunstverein und Musikveranstaltungen, die Tradition und Lebendigkeit vereint.

www.arnsberg.de